There is no better way to introduce you to my philosophy, then through one of my favourite jokes.

Sherlock Holmes and Dr Watson are on a camping trip. In the middle of the night, Holmes nudges Watson awake.

Holmes: "Watson, look up at the sky and tell me what you see."
Watson: "I see billions of stars, my dear Holmes."
Holmes: "And what do you infer from these stars?"
Watson: "Well, a number of things," he says, lighting his pipe: Astronomically, I observe that there are billions of galaxies and billions of stars and planets. Horologically, I deduce that the time is approximately a quarter past three. Meteorologically, I expect that the weather will be fine and clear. Theologically, I see that God is all-powerful, and man, his creation, small and insignificant. What about you, Holmes?"
Holmes: "Watson, you fool. Someone has stolen our tent!"

Yes, knowledge often stands in the way of realization. Welcome and enjoy!

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War referendum

In the midst of our era, where new generations shape politics and fresh wars rage, such laboriously constructed constitutional republics with democratic elections appear as a fragile framework. The news is filled with conflicts that politicians escalate with cold calculation, while many peoples freeze in fear. For a long time, I have pondered what more could be done to strengthen our constitutional republics, and today I have conceived a new idea: the war referendum.

This would be a measure that not only strengthens democracy as such but also preserves it from self-destruction. The truth, clear as day, is this: It is not the peoples who want wars, but the elites who conduct them—in the name of the peoples, yet without their voice. A war referendum would change this by forcing every government, before any bellicose decision, to consult the people on whether they desire the path of blood and destruction. Already Kant, in his treatise *To Perpetual Peace*, recognized that wars should only be declared if the citizens who bear their burden consent. Why? Because the people feel the consequences—the fallen sons and daughters, the economic hardship, the lost freedoms. A war referendum would institutionalize this: Before any military intervention, the government must hold a referendum. The question would be straightforward: “Do you wish to wage this war against ...?” Only with a 75 percent majority, to preclude manipulations, could the state proceed. This mechanism is no pacifist dream but a dialectical necessity: Democracy risks degenerating into a farce without such safeguards. The war referendum addresses another crucial issue—the alienation that defines our time. Marx described how humans in the industrial age are alienated from their own labor; I perceive in contemporary constitutional republics a profounder political alienation underway, that of the people from their sovereignty. The people elect representatives, yet these decide on war and peace without consulting the people. Recall 2003, when millions protested against the Iraq War, yet Bush and Blair acted undeterred. A war referendum would bridge this chasm. It would compel governments to create transparency, present arguments, and convince the people—an act of discourse ethics. It would fortify the republic by protecting it from imperial adventures that cost human lives, devour resources, and undermine freedoms. Rousseau's ideas live on in this concept: the general will of the people, not that of elites, is the true sovereign. And on questions of war, elected representatives should be required to inquire the people's will anew or lack the right to decide unilaterally. Representatives are, after all, more protected—economically and in terms of their lives—for they sustain their existence through taxation and do not themselves march into wars.

One might object that referendums are manipulable or too slow in crises. Yet I rebut: in the age of digitalization, they can be conducted swiftly, and any manipulation is minimized through educational campaigns and open debates. In Switzerland, where referendums are routine, this works well. In larger constitutional republics, referendums are not favored, and I myself deem them unnecessary for most decisions, but I draw the red line at matters of war. Introducing war referendums would moreover rouse the people from passivity, molding them into mature citizens.

This would be an act of self-determination that can save the republic by strengthening it from within. Tocqueville foresaw the danger of the tyranny of the majority, yet here the majority becomes a shield against the tyranny of the few. And if the people want a war, then so be it—we humans are not butterflies, after all and in a democracy, the will of the people prevails. However, I am fairly certain the opposite will emerge. After all, most parents will probably wish for their children, as do I for mine, a world without war.

This war referendum is my advocacy for a vibrant democratic culture in modern constitutional republics. Let us reconsider the alternative? If the citizens do not decide whether a war is waged, who then decides?

Abstract for BW Congress

I have written this text only in German language.

Die Breite oder die Tiefe? Die Antwort ist ja.

Wenn ich über die Methode nachdenke, die Welt durch ein Kaleidoskop von Stimmen zu betrachten – durch die serbischen Blätter Politika und Danas, die deutschen Spiegel und FAZ, die britischen Guardian und BBC, die amerikanischen CNN und Fox News, die russische Komsomolskaya Pravda, die chinesische People's Daily und die indische Times of India –, so erinnert mich das an Montaignes Wanderungen durch die Bücher der Alten. Seneca jedoch riet einst, wie auch viele Heilige der Orthodoxen Kirche, nicht in der Menge der Autoren zu schwelgen, sondern in der Tiefe einiger weniger. Was ist richtig? In die Breite zu gehen oder in die Tiefe?

Ich mache es so - in der Philosophie und in der Religion gehe ich in die Tiefe. In der Politik jedoch tue ich das Gegenteil: ich sammle nicht Tiefen, denn meistens gibt es sie auch nicht in der Politik, sondern Breiten.

Was ist Politik, wenn nicht ein ständiges Probieren, ein Tasten nach Wahrheit in den Schatten der Meinungen und dem Licht der Scheine? Wir lesen über die Politik nicht, um zu wissen, was ist, sondern um zu spüren, ob das was scheint auch wahr ist und wo etwas wesentliches verheimlicht wird – und in diesem Schauen der vielen Scheine und der Suche nach den Schatten enthüllt sich uns manchmal der Umriss des Wahren.

In der Stille meines Arbeitszimmers, rufe ich diese politischen Seiten auf, prüfe verschiedene Perspektiven in verschiedenen Staaten und die Welt entfaltet sich vor mir wie ein Garten mit vielen Blumen, von denen jedoch nur zwei wirklich zählen, zwei die wir alle kennen: Die Blumen, die süß nach Liebe und Freiheit duften und die anderen Blumen, die bitter nach Angst und Macht stinken. Früher war solch ein Zugang zu Informationen den wenigen vorbehalten – den Fürsten mit ihren Boten, den Gelehrten mit ihren Bibliotheken. Heute, durch die Magie der Maschinen, liegt er jedem offen, der nur die Hand ausstreckt. Und doch, wie seltsam ist es, dass so wenige danach greifen? Oder ist es das? Haben nicht genau die "Mächtigen" stets danach gesucht, die von ihnen beherrschten Menschen "ohnmächtiger" zu machen, vom "Greifen" fernzuhalten und abzugewöhnen? Schmiedeten sie nicht die Zäune und die Ketten um zu herrschen über ihre Mitmenschen wie über Schafe, um sie zu scheren, zu melken und regelmäßig auch zu schlachten? Haben zugleich nicht die Liebenden das Gegenteil versucht, ihre Mitmenschen zu befreien, Verantwortung zu lehren und mit ihnen zu teilen? Sind wir Menschen so tief gewöhnt an ein solches Leben zwischen Liebe und Macht, dass wir uns einst befreit von Ketten, freiwillig in neue schmieden, einst befreit von Mauern, wir uns freiwillig neue zulegen und umgekehrt, einst in Ketten gelegt, die abzulegen suchen und einst in Mauern gefangen, die zu durchbrechen? Das würde jedenfalls vieles erklären... Wie sich unsere Vorfahren gegenseitig geformt und verformt haben. Wenn wir uns selbst kennenlernen wollen, dann können und dürfen wir als Nachfahren diese lange Vergangenheit nicht ignorieren, es gibt zwar in jeder Generation einen gewissen Neustart, eine gewisse Tabula Rass, aber sowohl die genetische Festplatte als auch unsere Kulturen bleiben nahezu identisch und

Betrachten wir die Seele von uns Menschen, einer wankelmütigen Kreatur. Wir könnten von der Trägheit sprechen, jener acedia, die uns in der Bequemlichkeit wiegt. Der Geist sucht den Pfad des Geringsten Widerstands, wie Wasser bergab fließt. Widersprüchliche Berichte zu lesen – den Ukraine-Konflikt als Triumph in russischen Lettern, als Tragödie in westlichen und als zunehmend irrelevant und uninteressant überall sonst auf der Welt, wo man selbstverständlich mit eigenen Problemen viel mehr beschäftigt ist – erzeugt jene innere Unruhe, die die Alten dissonantia nannten, ein Zwiespalt, der schmerzt wie ein Splitter im Fleisch. Der Mensch, faul wie er ist, meidet diese Arbeit; er wählt die sanfte Lüge der Bestätigung, den Weg des geringsten Widerstandes, auf dem jede Nachricht sein eigenes Bild poliert. Und die modernen Apparate, diese Algorithmen, die wie unsichtbare Diener arbeiten, verstärken es: Sie füttern uns mit dem, was wir lieben, bis unsere Welt schrumpft zu einem Spiegelkabinett, in dem nur das Eigene widerhallt.

Doch ist es nur Trägheit? Nein, da mischt sich auch der Stolz, jener alte Feind der Weisheit. Wir klammern uns an unsere Narrative wie an Reliquien, denn sie formen unsere Identität: "Ich bin der Liberale, der Konservative, der Patriot." Eine fremde Sicht einzunehmen fühlt sich an wie Verrat – an sich selbst, an der Sippe. Ich merke, dass ich mich derzeit in Bezug auf die Politik in Russland, China und Indien auf die staatlichen Perspektiven reduziere, d.h. nicht wie in anderen Ländern die Stimmen der Position und der Opposition erforsche. Ich werde das erweitern, aber langsam und mit der Ruhe. Ab und zu lesen ich auf dem Balkan auch ein bisschen etwas aus anderen Ländern, es scheint mir die politische Wahrheit der Welt ist nichts anderes als ein Flickenteppich, den wir mit jedem essenziellen Titel stets weiter vervollständigen können.

Die Alten wussten das: Sokrates trank den Schierlingsbecher, weil er die Stadt herausforderte, ihre Blasen zu verlassen, zu durchstechen. Und heute? Die Medien selbst nähren leider diesen blasenartigen Tribalismus, indem sie den Anderen als Lügner brandmarken. Misstrauen blüht, wo Vertrauen und Auseinandersetzung welken sollten. Sprachen und staatliche Grenzen tun ihr Übriges; sehr viele Menschen, gefangen in ihrer Zunge, hören nur das Echo ihrer eigenen Kammer.

Aber wir wollen uns nun zu den Früchten wenden, die derjenige erntet, der durchhält – der, wie ich, die Vielfalt wagt. Ach, welch ein Gewinn! Nicht in Gold oder Ruhm, sondern in der Erweiterung der Seele. Indem man erkennt, dass Narrative keine Ketten sind, sondern Fäden in einem Gewebe, lernt man, sie zu weben, ohne eines zu zerreißen. Man muss nicht wählen zwischen verschiedenen, entgegengesetzten Blicken, nein, man trägt sie in sich, wie ein Reisender Karten aus verschiedenen Ländern. Diese Integration – ins Bewusste, ja ins Unbewusste – ist keine Last, sondern eine Befreiung. Unser Geist, elastisch wie Quecksilber, dehnt sich aus; kognitive Dissonanz wird zum Lehrer, nicht zum Peiniger. Ich denke an Epiktet, den Sklaven-Philosophen: "Nicht die Dinge quälen uns, sondern unsere Meinungen darüber." Indem du viele Meinungen sammelst, mildern wir die Qualen jeder einzelnen.

Was gewinnt man also? Zuerst eine tiefere Empathie: Man versteht den Anderen nicht als Feind, sondern als Spiegel eines anderen Lichts. Dann eine schärfere Urteilskraft: Wahrheit entsteht nicht aus Monolog, sondern aus Dialog der Geister. Und schließlich Freiheit – die wahre, innere Freiheit, die keine Blase duldet und die verängstigten und auch bösen Menschen, die Blasen schmieden und festigen, ziemlich sofort enttarnt. Ich habe mich geprüft, ich habe gezweifelt und ich habe mich gewandelt in Beziehung zu mir selbst; so tue ich es auch mit der Weltpolitik. Es ist der Weg der Skeptiker, der Stoiker: Akzeptiere die Vielheit, integriere sie, und erst dann wirst du ganz.

Zum Schluss: In dieser gespaltenen Epoche der politischen Welt, die wie ein zerbrochener Spiegel erscheint, ist der Pfad der Vielfalt der einzig gesunde. Er heilt die Seele von der Engstirnigkeit, stärkt sie gegen Täuschung und entlarvt überall die verängstigten und die Bösen und von denen gibt es, leider, sehr viele, überall. Die Alten lehrten: Nosce te ipsum – erkenne dich selbst. Aber in unserer Zeit ergänze ich: Erkenne die Welt in ihrer Vielfalt, und du erkennst dich wahrlich. So möge dieser Essay dich inspirieren; nimm ihn, überarbeite ihn, mache ihn dein eigen.

When was Germany most successful?

I have written this text only in German for now.

Why I read Nobel Prize laureats?

I have written this text in German, but I will translate and rewrite it in English soon.

The spark of an illusion

It's a quirky flaw in human nature that we trust our eyes as honest messengers, when really, they're like storytellers, often shaping what we see to fit our deepest wishes. The ancient Greeks already understood that our eyes often trick us, Descartes revisited this in his meditations and modern scientists are usually as aware of the unrealibility of our eyes and more importantly of our brains that interpret what our eyes are seeing, as they are of the fact that water freezes at 0°C. And yet I believe many of us are greatly unappreciative of the power that illusions, our brains often let our eyes see, can have on our souls, causing within them sparks that can turn into our destinies.

Take my time on Colorado's wide-open plains: I saw an incredibly large silver moon—which scientists say is a lifeless rock hundreds of thousands of miles away—looming so huge and close that I felt I could almost poke it with my walking stick. Back in my younger days, this view turned into a reflection; if the moon here in the west of USA feels like it's just across a nearby hill, then reaching it seems no tougher than a quick hike at dawn.

We're all shaped by our surroundings, as I've often pondered. In Europe's tight, wooded valleys, the moon is a humble glow, a simple "dot in the night" that only shines bright when it's way up high and alone. The moon is of course very far away from our planet and it doesn't matter from which continent or country we look it, the distance is basically always the same and yet our perception of it is based on the surroundings we see it in. Out in the expansive American West, the land's vastness tricks the brain into seeing the moon as something grand and maybe useful. When the moon climbs behind a sky-high mountain, our spirit won't let it stay a far-off speck. It turns into a goal we can chase. That's where the "Moon Illusion" stops being just a mind game and sparks real human courage.

Milutin Milanković, with whom I share the first name, was a sharp thinker who mapped out Earth's slow dances—its tilts and orbital stretches that control our seasons—and who spent his days crunching numbers on cosmic scales that span millennia, far beyond a single lifetime. Yet even a genius like him would agree that, for someone standing in the dirt, what feels real is what counts. If the moon seems within reach from a rocky Colorado ledge, it's because the world around us sets the stage big enough to fuel our wonder. It then feels real and finally becomes real.

No surprise that movies, our modern dream-weavers, love playing up this enlargement. Picture that kid from E. T. and his starry visitor, silhouetted against a moon so massive it defies logic. Spielberg, whose name consists of two German words "Spiel" for game and "Berg" for mountain found perfect surroundings in California for his shot and then tricked our eyes a little bit by having the camera standing very far away and zooming in so as to make the moon appear even larger, although I must accentuate that in my experience and memory in Colorado the moon was even larger than in Spielberg's movie. This isn't the astronomer's cold, measured moon, but the one that tugs at our emotions—the friendly neighbor we yearn to visit.

Montaigne often asked "what do I know?" as I do as well, when reflecting the thoughts that I have and think... Our brains, these clever "story-making machines" seem often to care more about feelings and what's doable than what's strictly accurate. We launched rockets to that glowing rock not because we nailed the exact distance, but because, from the perfect spot, it felt near enough to grasp.

Watson, in the joke with Sherlock Holmes that I have in my website, misses the stolen tent because he's lost in star facts and wonders. Our eyes' bold tricks often push us toward ambition, but real progress comes from blending views: the scientist's precision with the dreamer's reach, the masculine phalic energy with the feminine grounding force and of course our Eastern preference for feeling and our western preference for fact.

Which distant dreams can we next turn into shared realities that lift us all?